
Abriebfest und verschleißfrei
Pressemitteilungen Geschäftsbereich Industrieetiketten
08. März 2011
Auch Folien-Umverpackungen lassen sich jetzt mit laseraktivierbaren Etiketten kennzeichnen.
Die neue Lösung ist abriebfest, verzichtet auf Verbrauchsmaterialien und erhöht den Wirkungsgrad der Auszeichnungslinie.
Immer mehr Unternehmen rüsten um, und bestehende Anwender instal-lieren weitere Anlagen dieses Typs.
Sehr hohe Abriebfestigkeit, keine Verbrauchsmaterialien und weniger Produktionsunterbrechungen: Das Kennzeichnen mit laseraktivierbaren Etiketten ist dank dieser Vorteile weiter auf dem Vormarsch. Auf der Interpack hat der Selbstklebespezialist HERMA (Halle 12, Stand B24) auch eine Lösung u.a. für Folien-Umverpackungen entwickelt. Bei Staedtler, einem weltweit führenden Hersteller von Schreib-, Mal-, Zeichen- und Kreativprodukten, nahm sie schon vor der Messe den Praxisbetrieb auf. Dabei kennzeichnet das Lasersystem mit Folien umwickelte Gebinde, die aus mehreren Packungen Bleistiften bestehen, mit Informationen beispielsweise zu Packungsgröße, Artikelnummer und EAN-Code. Trotz der mechanischen Beanspruchung der Gebinde bei der anschließenden Palettierung ist ein Abrieb der Beschriftung – im Gegensatz zu Thermotransferlösungen – nahezu ausgeschlossen. Denn das von KBA-Metronic und HERMA gemeinsam entwickelte Lasersystem schreibt wisch- und kratzfest. Davon können sich Messebesucher selbst überzeugen, da HERMA auf seinem Stand eine nahezu baugleiche Variante wie bei Staedtler präsentiert. Ein entscheidendes Argument für den Schreibgeräte-Produzenten waren jedoch auch die wirtschaftlichen Vorteile der HERMA Lösung durch den Wegfall von Thermotransferbändern und Druckleisten.
In jeder Hinsicht sicher
Die Basis für das System bilden die laseraktivierbaren Etiketten 002 von HERMA. Da sie mit einer speziellen Veredelung ausgerüstet sind, kann der CO2-Laser K-1000 von KBA-Metronic auf den vorgesehenen Stellen schwarz „schreiben“. Das Schriftbild ist jeweils gestochen scharf, egal ob es sich um Klarschrift, Grafik und/oder Codes handelt. Weil der Laser nicht ablativ arbeitet, entstehen weder verwischbare Spaltprodukte noch wird das Etikett beschädigt. Eine Absaugung ist nicht erforderlich. Das Kennzeichnen mit laseraktivierbaren Etiketten ist daher in jeder Hinsicht besonders sicher. Weil es keine Verbrauchsmaterialien und Nachjustierung benötigt sowie verschleißfrei arbeitet, vermeidet das Drucksystem Produktionsunterbrechungen und erhöht damit den Wirkungsgrad.
Anwender ordern nach
Kein Wunder, dass derzeit immer mehr Unternehmen wie Staedtler umsteigen auf die laseraktivierbare Kennzeichnung. Aber die rasch wachsende Nachfrage nach dem System resultiert auch aus Folgeaufträgen zufriedener Anwender. So hat zum Beispiel der Bodywear-Spezialist Mey innerhalb eines Jahres jetzt die zweite Anlage geordert, die in diesen Tagen in Betrieb geht. „Wir können mit dieser Lösung aus dem Stand heraus 30 Prozent produktiver kennzeichnen – und das ist nur der Anfangswert“, sagt Mey-Betriebsleiter Thomas Linke. „Deshalb stellen wir unsere Kennzeichnungslinien nach und nach um.“
Ansprechpartner
An der Theisenmühle 1
63303 Dreieich